Heinz Horrmanns Laudatio auf die Martinsgans
Aus: "Berliner Morgenpost", 12. November 2010
Woher der Name Martinsgans stammt, darüber konnte auch Gastro-
Kritiker Heinz Horrmann nur mutmaßen. In seiner Laudatio auf den Hauptgang gestern Abend im Gourmet-Theater "Palazzo" von Hans-Peter Wodarz gab Horrmann aber eine Reihe von Tipps, wie der
Leckerbissen so richtig schmackhaft wird
Einen Tag vor dem Braten gehört die Gans bereits in den Kühlschrank. Dieser besondere Gegensatz von kalt und heiß bei der Zubereitung - "das macht die Haut so richtig kross", so Horrmann bei der
exklusiven Veranstaltung für etwa 200 Leser der Berliner Morgenpost. Und damit das Gänsefleisch perfekt wird, sollte es sechs Stunden bei 80 Grad schmoren. "Dann ist es ein Leckerbissen!", sagte
Morgenpost-Kolumnist Horrmann, der auch Bücher signierte und Autogramme gab.
Das waren gute Tipps, damit den Besuchern in den kommenden Jahren jede Martinsgans gelingen wird. Aber auch für die kommenden Stunden mussten sich gestern die Gäste der Varietéshow "Herzensbrecher & Gaumenkitzel" keine Sorgen um das Essen machen: Schließlich tischte beim "Martinsgans-Special" Berlins einziger Zwei-Sterne-Koch, Christian Lohse , das Vier-Gänge-Menü im Spiegelpalast nahe des Hauptbahnhofes auf. Erste Klasse waren dann auch die turbulenten Kunsttücke der 16 Artisten aus sechs Nationen.
Kritiker Heinz Horrmann war sich deshalb auch sicher: "Dieser Abend schmeckt rundum!"
Heinz Horrmann - Internationaler Hotelkritiker und Restauranttester







