Vox Promi Kocharena am 23. Juni 2013 um 20:15 Uhr

Geht Sushi-King Steffen Henssler gegen diese Promis baden?

Zuschauerquote: 1,44 Millionen Zuschauer ab 3 Jahren - 6,3% bei den 14- bis 49-Jährigen

 

Vier wagemutige Promis gegen Steffen Henssler: In der Promi Kocharena (am 23. Juni um 20:15 Uhr bei Vox) versuchen sie den „Sushi-King“ vom Thron zu stoßen. Wer den Star-Koch mit seinem Lieblingsgericht innerhalb der vorgegebenen Kochzeit am Herd besiegt, gewinnt 3.000 Euro für einen guten Zweck nach Wahl. Doch den Henssler zu bezwingen, ist für Sänger Nino de Angelo, Schauspieler Sebastian Deyle, Moderatorin Marijke Amado und Topmodel Fiona Erdmann kein Zuckerschlecken. Vor den Augen des Publikums und den Moderatoren Florian König und Heiko Wasser müssen die Hobby-Köche alles geben: Nur mit kulinarischen Höchstleistungen gibt es Chancen auf einen Sieg. Denn die Jury bestehend aus Fußballmanager Reiner Calmund, Gastrokritiker Heinz Horrmann und Food-Journalistin Katja Burghardt achtet bei der Verkostung auf jedes Detail.

Hintere Reihe von links: Heiko Wasser, Florian König, Katja Burghardt, Peter Wiese und Holger Zurbrüggen. Vorne von links: Steffen Henssler, Nino de Angelo, Fiona Erdmann, Heinz Horrmann, Marijke Amad
Hintere Reihe von links: Heiko Wasser, Florian König, Katja Burghardt, Peter Wiese und Holger Zurbrüggen. Vorne von links: Steffen Henssler, Nino de Angelo, Fiona Erdmann, Heinz Horrmann, Marijke Amado, Reiner Calmund und Sebastian Deyle (Foto: Hempel)

Im ersten sogenannten „Teamgang“ nehmen es alle vier Promis gleichzeitig mit Steffen Henssler auf. Das Besondere: In diesem Gang zählt nicht nur Klasse, sondern auch Masse. Wer schafft es, in nur 20 Minuten die meisten „Mini-Wienerschnitzel mit Grenaille-Kartoffeln“ an das Publikum zu servieren und außerdem die bessere Bewertung der Jury einzuheimsen? Das Promi-Team setzt bei der Arbeitsteilung auf eine gewagte Strategie: „Da, wo was zu tun ist, da wird was gemacht“, so Topmodel Fiona Erdmann unbesorgt. Steffen Henssler kocht dagegen schnell wie der Schall – und trickst bei der Zubereitung. Während die Promis das Publikum mit ansehnlich großen Mini-Wienerschnitzeln verwöhnen, gibt es bei Henssler nur mikroskopisch-kleine Schnitzelfragmente. Wird das zum entscheidenden Vorteil, wenn es um drei Zusatzpunkte für die „Masse“ geht? Und wie steht es um die „Klasse“ der Gerichte? Juror Reiner Calmund: „Ich esse ja sehr viele Wiener Schnitzel, wie ihr euch vorstellen könnt. Aber diese hier sind beide ausgezeichnet!“

Doch wer ist besser und überzeugt alle Juroren?
Nino de Angelo will im zweiten Gang eine „Cremesuppe von Birne, Bohne, Speck“ zubereiten. Neben Steffen Henssler ist dabei die Zeit sein größter Feind: „Ich koche eigentlich gerne, aber nicht so hektisch!“, so der Sänger. In nur 15 Minuten muss seine Suppe fertig sein – und natürlich schmecken. Als Florian König den Schlagerstar dann auch noch bittet, seinen Hit „Jenseits von Eden“ zum Besten zu geben, muss der 49-Jährige passen: „Ich kann nicht zwei Dinge gleichzeitig machen. Das sagt meine Frau auch immer!“ Dafür stimmt Steffen Henssler Ninos Hit an – was nicht für alle Ohren ein Genuss ist. Kann sich Nino de Angelo dafür zumindest auf eine Sache, das Kochen, konzentrieren? Und landet das Essen des Schlagerstars, der zum Ende der Kochzeit den panischen Schrei „wie, letzte Minute?!“ ausstößt, tatsächlich noch pünktlich auf den Tellern der Jury?

Der Zwischengang wird von Sebastian Deyle gekocht. Er trifft bei seinem Rezept eine riskante Wahl: Ausgerechnet mit einem Fisch-Gericht will er Sushi-King Steffen Henssler schlagen. Mit „Thunfisch-Tataki mit Seeteufelleber und Kräuterrisotto“ fühlt sich der Schauspieler siegessicher – und er hat fleißig trainiert: „Ich hatte in den letzten Tagen ein bisschen Gelegenheit zu üben. Die ersten Versuche wurden an die Katze verfüttert. Seitdem geht es eigentlich ganz gut“, so der 35-Jährige. Sein Vorteil: Die außergewöhnliche Zutat „Seeteufelleber“ hat selbst Steffen Henssler noch nie zubereitet. Und wenn es nach dem Star-Koch geht, kommt das so bald auch nicht mehr vor: „Die Seeteufelleber sieht aus, als ob der Fisch gesoffen hätte!“ Hat Sebastian Deyle tatsächlich einen Schwachpunkt bei Henssler gefunden und kann ihn damit bei der Jury übertrumpfen?

In der RTL-Show „Let’s Dance“ zeigte Moderatorin Marijke Amado vollen Einsatz. Wie sie sich am Herd schlägt, will sie nun in der „Promi Kocharena“ zeigen. Im vierten Gang möchte die Holländerin der Jury in 25 Minuten ein „Perlhuhn mit Sauerkraut und Granatapfel“ zubereiten und damit den Sieg nach Hause bringen. Dafür heizt Marijke Amado, noch bevor Pfannen und Töpfe glühen, Juror Heinz Horrmann ein: „Deutsche und Holländer sind für die Ewigkeit Freunde. Das sollen Sie sich merken!“, so die 59-Jährige zum Gastrokritiker. Und schon vorab verrät sie der Jury, dass sie ihr Essen auf der roten Markierung servieren wird. Lassen sich die Juroren von Amados Appell an die Deutsch-Holländische-Freundschaft wirklich beeinflussen? Während die „Mini Playback Show“-Legende mit ihrem Perlhuhn kämpft, kommen sogar der selbstbewussten Marijke erste Zweifel an ihren Siegeschancen: „Ich bin irgendwie die Ruhe selbst. Aber das ist ein schlechtes Zeichen!“ Welche Zeichen wird die Jury bei der Verkostung von Marijkes Essen signalisieren?

Im letzten Gang will Topmodel Fiona Erdmann ein attraktives Dessert zaubern. Für ihre „Schokoladenküchlein mit Mandel-Minzpesto und Pomelo“ hat die 24-Jährige lange trainiert: „Meinem Mann hängen die Schokoküchlein schon ein bisschen zum Halse raus!“ Der Profi-Koch wirkt gelassen, als er von seiner Aufgabe erfährt – denn auch in seinem Restaurant stehen Schokokuchen auf der Speisekarte. Für die ehrgeizige Fiona ein Grund mehr, in der „Promi Kocharena“ richtig Gas zu geben. Bis hin zur totalen Erschöpfung: „Kann mir mal jemand Wein bringen oder so? Ich bin völlig fertig!“, so das Topmodel nach 25 Minuten Kochzeit. Wird Fionas Koch-Leidenschaft mit vielen Jury-Punkten belohnt?

Steffen Henssler (links), Florian König (Foto: Vox/Frank W. Hempel)
Steffen Henssler (links), Florian König (Foto: Vox/Frank W. Hempel)

Die Menüs im Überblick:

1. Gang (Teamgang, Kochzeit 20 Minuten): Mini-Wienerschnitzel mit Grenaille-Kartoffeln
2. Gang (Nino de Angelo, Kochzeit 15 Minuten): Cremesuppe von Birne, Bohne, Speck
3. Gang (Sebastian Deyle, Kochzeit 25 Minuten): Thunfisch-Tataki mit Seeteufelleber und Kräuterrisotto
4. Gang (Marijke Amado, Kochzeit 25 Minuten): Perlhuhn mit Sauerkraut und Granatapfel
5. Gang (Fiona Erdmann, Kochzeit 25 Minuten): Schokoladenküchlein mit Mandel-Minzpesto und Pomelo